After-Babybauch-Challenge…. Charlotte Würdig, was ist nur in Sie gefahren!

Ui Ui Ui da hat sich wohl jemand ziemlich ins Aus befördert…

Charlotte Würdig machte sich mit ihrem Kommentar über Daniela’s After-Baby-Bauch wohl keine Freunde.

In meinen Augen zu Recht. Ob Prominent oder nicht, man stellt eine andere Frau nicht bloß, nur um sich selbst zu profilieren. Eine Todsünde unter Frauen. Aber viel wichtiger, wie kommt sie darauf, dass es eine Babybauch-Challenge gibt???

Es ist ja schön, wenn jemand kurz nach der Geburt wieder einen flachen Bauch hat, aber doch ist es nunmal nicht allen möglich und auch gar nicht erstrebenswert.

Ohne fremde Hilfe ist es den wenigsten Frauen vergönnt in den ersten drei Monaten überhaupt nur ans Fitnessstudio zu denken. Viel mehr müssen wir uns erstmal von den Strapazen einer Geburt erholen und unseren Körper schonen und viel wichtiger, wir müssen uns bedingungslos um unser Neugeborenes kümmern. Die ersten Wochen waren für mich sehr intensiv und an Schlaf war oft nicht zu denken. Zum Kochen war oft keine Zeit oder auch keine Kraft und wenn ich ehrlich bin, ich habe lieber mein Baby pausenlos betrachtet, während ich auf die bestellte Pizza gewartet habe. Der Alltag und all seine Verpflichtungen und Routinen kommt doch früh genug. Ich habe 32 Jahre meines Lebens darauf gewartet Mutter zu werden, da tausche ich doch nicht in den ersten Wochen als frischgebackenen Mama mein Baby gegen Hanteln ein.

Eine Schwangerschaft ist wirklich sehr belastend für den weiblichen Körper. Man sollte ihm doch wenigstens etwas Ruhe gönnen.

Ich wusste schon während der Schwangerschaft, dass ich gerne wieder nach der Geburt schlank sein möchte, allerdings nicht um jeden Preis. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und auch mir ging es nicht schnell genug. Am liebsten wäre ich ins Krankenhaus mit Umstandsmode rein und nach der Geburt mit Wespentaille in hautenger Röhrenjeans wieder raus. Die Realität sieht aber nunmal anders aus. Nach einem Kaiserschnitt darf man erstmal keinen Sport machen, solange man stillt sind Diäten tabu und mal ganz ehrlich, ich wollte erstmal nur an mein Baby denken, bevor ich mich mit Kalorienzählerei beschäftige.

Nach einer Zeit habe ich für mich entschieden, dass ich langsam anfangen kann an meinem Körper zu arbeiten. Ich habe nicht mehr gestillt, Kaiserschnittnarbe etc. verheilt und vor allem ich habe mich an meinen Alltag mit Baby gewöhnt und für mich meinen Weg gefunden ihn zu meistern. Ich habe die Ernährung umgestellt und spielerisch habe ich mit meinem Sohn zusammen angefangen Gymnastik zu machen.

Den Rest der Geschichte kennt Ihr ja , wenn Ihr meinen Blog bis jetzt verfolgt habt.

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mittlerweile über 35 Kilo abgenommen habe, aber mir würde im Traum niemals einfallen eine andere Mutter deswegen runter zu machen. Ich bin stolz auf das was ich geschafft habe, auch wenn andere vielleicht viel mehr geschafft haben.Jede Frau ist einzigartig, jeder Körper verhält sich anders und ganz wichtig wir alle haben unterschiedliche Leben und Möglichkeiten. Und wie Daniela so schön sagte: „Ich war halt lieber zu Hause und habe meine Baby gestillt!”

Egal wie , wann und ob Ihr überhaupt danach wieder zu Eurer Traumfigur gefunden habt, eines sollten wir Mütter doch nicht aus dem Auge verlieren. Wir haben alle eines gemeinsam und das macht uns zu Schwestern. Wir haben alle ein Wunder geschaffen und tragen mehr Liebe in uns, als sich jemand vorstellen kann.

Also liebe Charlotte, eine liebende Mutter interessiert sich nicht dafür, wer am schnellsten einen flachen Bauch bekommen hat 😉 und falls es eine Challenge für Sympathie geben sollte, hast Du diese haushoch verloren.

Eure Nic ❤

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